Oettinger: „Die Preisträger nutzen Hochschulen erfolgreich als Innovationsmotor.“
Mit mehr als 500 Unternehmen haben sich noch nie so viele Betriebe
um den Landespreis für junge Unternehmen beworben wie in diesem Jahr.
„Die zehn Preisträger zeigen beispielhaft die hervorragende Qualität
des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Baden-Württemberg: Viele
von ihnen nutzen unsere Hochschulen und Forschungsinstitute erfolgreich
als Innovationsmotor und entwickeln aus Forschungsergebnissen
innovative Produkte und Leistungen“, sagte Günther H. Oettinger bei der
Preisverleihung am 4. November 2008 im neuen Schloss in Stuttgart. Der
Ministerpräsident ist Schirmherr des renommierten Wettbewerbs, der
bereits zum siebten Mal vom Land und von der L-Bank vergeben wurde und
mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro bundesweit zu den
höchstdotierten zählt. Ausgezeichnet werden junge Unternehmen für ihr
Unternehmenskonzept, ihre unternehmerische Leistung und ihren
wirtschaftlichen Erfolg. Darüber hinaus sollen die Preisträger mit
ihrer Persönlichkeit und mit ihrer sozialen Kompetenz ein Vorbild für
andere Unternehmen sein.
Christian Brand, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, zeigte sich vom nachhaltigen Erfolg der jungen Unternehmen beeindruckt. „Unsere Preisträger stehen ganz in der Tradition früherer erfolgreicher Gründergenerationen. Zusätzlich gelang es ihnen schon beim Aufbau ihrer Unternehmen, Chancen auf internationalen Märkten zu nutzen und damit gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu schaffen.“
Dieser Erfolg ist dabei nicht auf Unternehmen einzelner Branchen beschränkt, sondern zeigt sich in allen Zweigen der Wirtschaft und weist eine fast gleiche Verteilung zwischen Industrie und Handel auf. Die Zahlen belegen auch, dass Gründungen heute in vielen Fällen durch die Übernahme bestehender Unternehmen stattfinden: Bei ungefähr einem Drittel der Bewerber war dies der Fall. Ministerpräsident Günther H. Oettinger würdigte ausdrücklich auch das private und soziale Engagement vieler Preisträger, die mit Initiativen wie zum Beispiel der Ausbildung ausländischer Jugendlicher oder Maßnahmen zur Beschäftigung von Langzeit-arbeitslosen einen wichtigen Beitrag zum sozialen Frieden leisteten. „Diese Vorbilder übernehmen weit über die Grenzen ihres Unternehmens hinaus gesellschaftliche Verantwortung und stärken damit das Ansehen des Unternehmertums und des Mittelstandes in der Öffentlichkeit.“
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