AUXXOS GmbH, Amtzell

„Unser Unternehmen ist ein einziger Showroom.“

Um „den Laden zum Laufen“ zu bringen, stehen bei vielen Gründungen zu Beginn vor allem Vertrieb und Marketing im Vordergrund. Bei der 2012 gegründeten AUXXOS GmbH in Amtzell in Oberschwaben war der Verkauf der Lasergeräte von Anfang an kein Problem.

„Die Laserwelt ist klein“, so André Le Guin (32), einer der beiden Gründer des Unternehmens. „Das funktionierte einfach durch Mundpropaganda.“ Selbst als es noch gar keine Geräte gab und die Gründer ihren ehemaligen Kommilitonen allein von der Idee erzählten, hörten sie oft: „Gebt Bescheid, wenn die Laser fertig sind, dann kaufen wir sie.“

Erst die Wissenschaft, dann die Industrie

Diese erste Anwendergeneration waren Wissenschaftler, die wie sie selbst über hohes Fachwissen verfügten und sich die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten „ertüftelten“. „Dann kamen nach und nach immer mehr Anwender, die ein funktionierendes Lasergerät haben, aber sich mit den Hintergründen nicht beschäftigen wollten.  Das stellte uns vor die Herausforderung, die Anwendungen nutzerfreundlicher und intuitiver zu gestalten“, erläutert Andreas Koschnik (44), der Mitgründer von AUXXOS.

Schließlich kamen auch Industriekunden auf sie zu, die die Lasergeräte in ihrer Produktion einsetzen wollten. Das erforderte eine Umstellung: Die Geräte und Lösungen mussten sich nun in die industriellen Prozesse der Kunden einfügen. Doch auch diese Herausforderung  meisterten die beiden Gründer. Heute können sie auf ein erfolgreiches Wachstum zurückblicken. „Das Erfolgsrezept war und ist, dass sich unsere  Angebote selbst an sehr spezielle Anforderungen unserer Kunden anpassen können.“

Hochpräzise Materialbearbeitung

Der Laserspezialist für hochpräzise Materialbearbeitung zählt inzwischen namhafte Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Elektrotechnik zu seinen Kunden – sie sorgen weiterhin für schnelles Wachstum. Zehn Mitarbeiter haben einen spannenden und sicheren Arbeitsplatz bei AUXXOS.

Bei ihrer Arbeit werden sie häufig von Kunden besucht, die sich über den Fortgang der Bestellungen informieren und die Gelegenheit gerne  nutzen, mit den Laserspezialisten zu fachsimpeln: „Unser ganzes Unternehmen ist ein einziger Showroom“, freut sich Le Guin.

Die DNS ihrer Unternehmensgründung? „Blut braucht man keins“, meint Koschnik augenzwinkernd, „aber Schweiß muss schon sein, und manchmal können auch ein paar Tränen fließen.“ Und  Le Guin ergänzt: „Man muss für das Unternehmen leben.“ Das wurde schon in der Anfangszeit deutlich: „Eine Firma nebenher aufzubauen, hat sich schnell als Illusion erwiesen“, erinnern sich beide. „Entweder man macht es mit voller Kraft, oder man lässt es besser bleiben.“

Ideen- und Taktgeber des Unternehmens

Auch heute noch sehen sich die beiden als Entwickler von Laserlösungen, doch sie bauen fest auf ihre Angestellten: „Wir sind die Ideen- und Taktgeber des Unternehmens, wissen aber, dass wir ohne die Mitarbeiter keinen Erfolg haben können.“ Ihren Angestellten bieten sie neben  Weiterbildungsmöglichkeiten gesunde und positive Arbeitsbedingungen – das ist für die beiden  Gründer die Grundlage weiterer Erfolge.

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